Roadtrip durch die Alpen mit #bestofthealps

Alpen, Action, Autos: drei Worte, die den jüngsten Roadtrip von Best of the Alps und Audi treffend beschreiben. Doch das soll es noch nicht gewesen sein. Ein winterliches Reisejournal mit zahlreichen Bildern.

In meiner Heimat, nahe der Bundeshauptstadt, sind Schnee und Eis im Winter eher spärlich vorzufinden. Das selbe gilt für tiefe Wälder, hohe Berge und Serpentinenstraßen. Umso mehr freute ich mich über die Einladung zum Winter-Roadtrip von Best of the Alps.

Wenige Tage später ging es in aller Herrgottsfrühe zum Flughafen. Erfreulicherweise bereiteten weder Kameraausrüstung noch Drohne Verzögerungen beim Security Check.

Das war in den letzten Monaten nicht immer so. Teilweise musste jedes einzelne Objektiv ausgepackt und an der Kamera vorgeführt werden. Darauf folgte ein nettes Gespräch mit dem interessierten Sicherheitspersonal, welches von seiner DSLR auf eine Sony DSLM umsteigen wollte.

Der Flug verlief gleichermaßen reibungslos und erreichte seine Destination pünktlich: Genf! Ein warmes Willkommen, ein kurzes Briefing und einen Espresso später durften wir uns das Gefährt für die Strecke nach Megève aussuchen. Die Wahl fiel auf einen Audi Q3 in Pulsorange.

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Ladies and Gentlemen:
start your engines!

Etwas Bürokratie, Gepäck verladen, und ab dafür! Zunächst nahm ich auf dem Beifahrersitz Platz, um Genf sowie den Innenraum des neuen Audi Q3 näher zu betrachten.

Schöne Stadt, schönes Interieur. Die farbigen Akzente aus Alcantara sind ein erfrischendes Statement in Zeiten von schwarzen Klavierlackoberflächen.

Wir ließen Genf hinter uns und fuhren den Bergen entgegen. Die Straßen wurden steiler, die Landschaften zerklüfteter. Schon bald erreichten wir unseren ersten Stopp.

 

Megève

Authentischer Wintersportort mit zeitlosem Charme

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Angekommen in Megève, checkten wir im Hôtel Les Loges Blanches ein und gingen auf Erkundungstour. In der Stadt fanden die letzten Vorbereitungen für die Einweihung des Weihnachtsbaums statt, der Startschuss für die Wintersaison. Der Schneefall sollte erst am kommenden Tag folgen, trotzdem bestach die Gemeinde in den Savoyer Alpen mit ihrer stimmigen Ausstrahlung.

Wir genossen Gebäck und eine heiße Schokolade im geschichtsträchtigen Hôtel Mont Blanc. Das ungeschulte Auge mag das “Mont Blanc” genannte Dessert als Cupcake einstufen, die Süßspeise ist allerdings deutlich raffinierter. Schlagsahne wird in einen Biskuitboden gefüllt und mit durchgedrehtem Haselnusspüree bedeckt. Zum Abschluss wird das Törtchen mit Puderzucker bestäubt, in Anlehnung an die schneebedeckte Spitze des namensgebenden Mont Blanc. Unser Prachtexemplar war obendrein mit Blattgold verziert.

Inzwischen war es dunkel und die Lichtshow um den Weihnachtsbaum fand statt. Wir kehrten im Le Bistrot de Megève ein, für Wein und Raclette. Dies sollte nicht das letzte Mal in dieser Woche sein, wo wir Unmengen an Käse vertilgten.

 

Das Wetter war auf unserer Seite, die Nacht brachte Schnee. Nach dem Frühstück machten wir uns auf in die Berge, um Carporn zu produzieren. Uns standen zwei professionelle Fahrer von Audi zur Verfügung, die einen galaxisblauen Audi Q8 und einen chronosgrauen Audi Q3 mit Dachbox geduldig pilotierten. Das Schneetreiben wurde intensiver und ermöglichte eine Kulisse mit dem Prädikat “Winter-Wunderland”. Die Natur war bis in die Baumspitzen mit Schnee bedeckt, die Straßen nicht geräumt.

Traktionsprobleme? Dank Quattro-Allradantrieb Fehlanzeige.

Die Zeit verging wie im Flug, nach der Rückkehr ins Hotel wärmten wir uns mit Kakao und Spa auf. Nach dem Abendessen ging es schon bald ins Bett, da am bevorstehenden Morgen die Fahrt zur nächsten Destination anstand.

 

Chamonix
Mont-Blanc

Erstaustragungsstätte der Olympischen Winterspiele

 

Chamonix empfing uns mit starkem Schneefall und einem atemberaubenden Panorama. Nach einer Stippvisite in der Werkstatt Peter Stelzners genossen wir Tartiflette zum Lunch. Direkt danach erkundeten wir die Gegend um Chamonix, auf der Suche nach Fotokulissen. Wir wurden fündig, vor uns tat sich eine gleißende Winterlandschaft auf. Der pulsorangene Audi Q3 sowie der galaxisblaue Audi Q8 posierten in Bestform.

Am kommenden Tag ließen wir die Fahrzeuge vorerst in der Garage und nahmen den Train du Montenvers zum Mer de Glace. Allein die Fahrt war ein Erlebnis, der Ausblick am Ziel beeindruckend.

Nach der Rückkehr in das Tal von Chamonix skippten wir das Mittagessen, um rechtzeitig zum Sonnenuntergang am nächsten Stopp zu sein.

 

Crans-Montana

Wintersportort in 1495 Metern höhe

 

Wir schafften es rechtzeitig nach Crans-Montana, sodass genug Zeit blieb, die roten Gebirgsspitzen in Szene zu setzen. Der kommende Tag fiel für mich sehr entspannt aus und begann mit Bildbearbeitung und Datensicherung.

Zum Nachmittag fuhren wir fotografieren und ließen die Drohne steigen. Dabei fiel mir die klare und nachvollziehbare Drohnenregelung der Schweiz positiv auf. Es gibt nicht nur eindeutige Karten mit Verbotszonen bzw. Einschränkungen, sondern auch mehr Freiheiten als in Deutschland. Wieder einmal verging die Zeit wie im Flug, die Dämmerung brach an.

Am kommenden Morgen starteten wir um 5.30 zum letzten Stopp des Best of the Alps Roadtrips.

 

Grindelwald

Grande finale des Roadtrips

 
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Angekommen in Grindelwald (der Name existierte bereits vor Harry Potter), verpassten wir den Sonnenaufgang. Die Zeit nutzten wir zum Locationscouting und erfuhren die Gegend. Ein scheinbar trister Parkplatz entpuppte sich als perfekter Spot. Im Hintergrund taten sich Wald und Berge auf.

Nach einem kurzen Stopp an der Baustelle der Jungfraubahn ging es hoch hinauf zur Kleinen Schneidegg, den Schlitten im Schlepptau. Mal wieder kam das 70-200 zum Einsatz, nach einer ausgiebigen Fotosession knurrte der Magen. Lunchtime!

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Die Verschnaufpause sollte nicht lange währen, mit der Jungfraubahn fuhren wir zum höchstgelegensten Bahnhof Europas. Auf 3571 Meter über Meer befindet sich das Sphinx-Observatorium, eine Forschungsstation mit Aussichtspunkt. Und was für einer. Das Panorama ist surreal, voller Fotomotive. Trotz der eisigen Winde fällt es leicht, eine gute Stunde auf der Plattform zu verbringen.

 

Winter-Roadtrip 2018 mit Best of the Alps: Fazit

Die Zutaten ließen es bereits erahnen; der Roadtrip mit Best of the Alps war schlicht und ergreifend grandios. Die Tour strotzte nur so von Spaß, lückenloser Organisation und Gastfreundschaft. In dieser einen Woche haben wir viel gesehen, gegessen und gelacht. Leider verging sie viel zu schnell. Zwar konnte ich keinen Schnee mit in die Heimat nehmen, dafür aber neue Freundschaften, Fotos und Erinnerungen. Gegen eine Wiederholung hätte ich nichts einzuwenden.

Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten, Organisatoren und Sponsoren. :)

 
 

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Detailverliebter Nerd mit Faible für Fotografie, Technik und Autos.